E-Learning Formate

Was bedeutet eigentlich E-Learning?

E-Learning FormateDer Begriff E-Learning wird für so viele verschiedene Formate und Anwendungen verwendet, dass selbst Experten schnell den Überblick verlieren.

Von Webinaren bis hin zu MOOCS gibt es eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten, sich online weiterzubilden. Hier eine Übersicht der häufigsten E-Learning Formate, die der Online-Bildungsmarkt derzeit zu bieten hat.

Zeitlich flexible Online-Kurse

Zeit ist ein kritischer Faktor beim Thema Weiterbildung. Online-Kurse, die zu jeder Zeit zugänglich sind, bieten Teilnehmern eine große zeitliche Flexibilität und lassen sich gut in den Alltag einbauen.

Web Based Training

Im Web Based Training lernen die Teilnehmer anhand von Folien, die sie selbstständig durcharbeiten. In diesen Charts werden Lerninhalte optisch ansprechend aufbereitet und anschließend mit Quizfragen überprüft. Ein wichtiger Vorteil ist die einfache Überprüfung des Wissens. Daher setzen große Unternehmen häufig auf dieses E-Learning Format, mit dem sie eine große Anzahl Mitarbeiter schnell und effizient schulen können.

Video-Learning

Video-Kurse sind für den Nutzer ansprechender und unterhaltsamer und erfreuen sich so einer immer größeren Beliebtheit. Meist wird mit einer Vielzahl kurzer Lehrvideos gearbeitet, was für die Nutzer den Vorteil hat, dass sie jederzeit eine Pause machen und leicht wieder einsteigen können.

Bei Video-Kursen ist der Kontakt zum Dozenten stärker als beim Web Based Training. Auch bei den Video-Kursen gibt es häufig Quiz- und Übungsfragen am Ende jeder Lektion. Außerdem können Teilnehmer per Chat oder E-Mail Fragen stellen oder sich ergänzendes Begleitmaterial wie Checklisten oder Studien downloaden. Zudem gibt es häufig eine Lernfortschrittskontrolle, so dass der Lernende jederzeit sieht, wie viel vom Kurs er schon geschafft hat. Am Ende erhält er dann ein Zertifikat.

Online-Kurse mit festen Terminen

Webinar

Ein Webinar findet zu einer bestimmten Uhrzeit statt, zu der ein Vortrag des Referenten live übertragen wird. Der Vorteil ist, dass es keine Anreisezeiten gibt, sondern jeder flexibel von dort teilnehmen kann, wo er möchte. Das Webinar ist ein interaktiv ausgelegtes E-Learning Format: Gängige Kommunikationsformen zwischen dem Vortragendem und Teilnehmern sind Umfragen und Diskussionen via Chat. Die Unterrichtseinheit lässt sich meist speichern und ist somit im Anschluss an das Webinar noch verfügbar.

Virtuelles Klassenzimmer

Im virtuellen Klassenzimmer sitzen meist nur sehr wenige Schüler. So wird eine ähnliche Atmosphäre wie in einem echten Seminarraum hergestellt, was intensive Diskussionen und Übungen ermöglicht. Viele Online-Sprachkurse finden im Virtual Classroom statt.

Welche E-Learning Formate gibt es sonst noch?

MOOCs (= Massive Open Online Course) stammen aus dem universitären Umfeld und verfolgen das Ziel, einer möglichst großen Anzahl von Personen Vorlesungen zugänglich zu machen (massiv). Open bedeutet in diesem Zusammenhang häufig nicht nur für alle zugänglich, sondern auch kostenlos. MOOCs starten meist an einem bestimmten Tag und neue Inhalte oder Hausaufgaben werden regelmäßig in das Portal eingestellt. Das hilft nicht nur am Ball zu bleiben, sondern erleichtert gleichzeitig Gruppenarbeit und den Austausch der Teilnehmer untereinander.

Erklärvideos sind kurze Videos, die einen komplizierten Sachverhalt möglichst einfach erklären. Sie finden sich nicht nur im E-Learning Umfeld, sondern werden häufig auch für Unternehmenspräsentationen verwendet. Dieses E-Learning Format eignet sich eher für kurze Informationsvideos als für umfangreiche Seminare.

Mobile Lern-Apps ermöglichen es dem Nutzer unterwegs und zwischendurch zu lernen. Dabei geht es meist um das konkrete Abprüfen von Wissen, beispielsweise Vokabeln lernen oder Prüfungsfragen üben. Das Angebot ist groß: Kopfrechen-Apps schulen die Grundrechenarten, Fahrschul-Apps bereiten auf die Führerscheinprüfung vor oder Gehörtrainer schulen das absolute Gehör.

Wikis / Social Media – Wissensaustausch ist auch in schriftlicher Form über eine Reihe von Plattformen möglich. Wiki steht dabei für ein Hypertextsystem für Webseiten, deren Inhalte von Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online direkt im Webbrowser geändert werden können. Auf diese Weise wird das Wissen ständig aktualisiert, verbessert und ergänzt, die „kollektive Intelligenz“ wird genutzt.

Auch im Social Media lässt sich auf unterschiedliche Weise Wissen vermitteln. Plattformen wie Facebook, Twitter, Blogs, GoogleDocs etc. bieten Raum für kollaboratives Lernen. Sie ermöglichen den Austausch zwischen Nutzern, das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten und das gegenseitige Kommentieren. Damit machen sie Lernen öffentlich und für jeden zugänglich.

Natürlich sind verschiedene Kombinationen der hier vorgestellten E-Learning Formate möglich und sinnvoll.

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